Geschrieben von: Patrick Koburger Dienstag, den 03. Mai 2011 um 04:25 Uhr
Am Ende eines sehr anstrengenden Belastungsblockes stand der Höhepunkt in Jena an. Einfach um zu schauen wie denn das Gefühl und die Zeiten nach 1000ern, Pyramiden, Fahrtenspielen, extensiven und intensiven Radintervallen ist. Gestartet bin ich mit einem Teamkollege der Gnus. Micha übernahm an dem Tag alles was zu fahren war. Er spielte den Taxifahrer und zog im „Jenaer Hamsterrad“ seine Runden. Meine Aufgabe? 10Km und 5km rennen. So hatte auch ich meinen Spaß bei einem Duathlon.
Nach einer gründlichen Erwärmung ging es an den Start. Eine Stadionrunde, dann in den Park, es folgte eine Stionrunde, Park, Stadion, Park, Stadion, Park und Stadion. Das klingt jetzt sehr langweilig, aber genau das spielt mir in die Karten. Viele Runden. Ich konnte mir die Kraft genau einteilen und so immer wieder auf die Gruppen vor mir aufschließen und überhohlen da ich wusste wo sie langsam waren. Nämlich immer im Stadion. Da wo der meiste Wind war. Nach 37:45 konnte ich auf Micha übergeben. Satte 68s vor den Fritze- Brüdern, mit denen wir uns duellierten.
Nach einer guten Stunde und nach 8 anstelle von 7 Runden kam dann auch der Micha. Er konnte vom Radfahren nicht genug bekommen und fuhr eine Extrarunde. Für die Fans so zu sagen.:)
Naja, da kann man nichts machen. Geärgert habe ich mich bloß über meine eigenen Fehler. Das Konkurenzteam Fritze/Fritze wechselte etwa 50m vor uns. Diesen Rückstand wollte ich sofort zu laufen. Allerdings hatte ich mich nicht noch mal erwärmt, dazu der übereifrige Sprint- ohne Worte. Hier kann sich jetzt jeder sein Urteil selber bilden. Die Folge war übrigens massives Seitenstechen. Der Abstand, logisch, vergrößerte sich. Meine Zeit blieb im Ziel bei etwas über 18min stehen. Was mich auch ärgert. Da ich die 10km extra ruhiger anging um auf den 5km eine hohe 16 zu schaffen. Was solls. Es war halt eine Erfahrung. Ich habe wieder dazugelernt und werde in der Zukunft bestimmt nicht mehr versuchen einen Rückstand auf den ersten 200 Metern aufzuhohlen.