Rückblick

Nicht das ihr denkt ich habe nur 2 Wettkämpfe bestritten. Okay, es waren nicht gerade viele, aber das war durch die Vielzahl an Verletzungen und Krankheiten bedingt. Wie eine Knochenhautentzündung, eine Schleimbeutelentzündung, einer akuten Bronchitis, einer Grippe und noch paar Schnupfen - Ausfälle. Doch das gehört der Vergangenheit an. Diesen Winter werde und habe ich mich bisher besser verhalten. Einen großen Beitrag für ein stärkeres Immunsystem leisten die Abhärtungsmaßnahmen jeden Sonntag. Da gehe ich, je nach Temperatur nach Niederwiesa Eisbaden oder, wenn der Teich zu ist, im Schnee rollen. Ansonsten stehen Warm/Kalt Duschen auf dem täglichen Programm. Des weiteren wurde die tägliche Obstration erhöht.

 

Doch nun der Rückblick auf die vergangenen Wettkämpfe:

 

Es begann zum Powertriathlon Gera. Bedingt durch die mäßige Vorbereitung war ich doch sehr gespannt wie ich durch die Veranstaltung kommen würde. Nach 27:29min im 50 Becken kamen 40km Rad in 1:04:53h dazu. Die Zielzeit wurde durch eine 41:05 bei dem 10km Lauf vervollständigt. Die Zeiten sind jedoch gar nicht mal so schlecht gewesen. So landete ich sogar in der Altersklasse auf dem 2. Platz.

 

Als nächstes stand der Schlosstriathlon Moritzburg in meinem Wettkampfkalender. Für das schwimmen im dreckigen und flachen Teich benötigte ich 23:56min. Die 40km Rad waren recht hügelig und etwas zu lang. Mit 1:13:57h war ich dennoch zufrieden. Das schönste an diesem Tag waren die abschließenden 10km. Motiviert durch die ersten 2 Disziplinen folgte der 10km Lauf in 39:45min. Zu meiner Überraschung durfte ich sogar noch ganz hoch auf das Podest. Mein erster Ak – Sieg.

 

Es folgte der Crosstriathlon Friedrichroda. Hier fand das schwimmen ebenfalls im Becken statt. Allerdings mussten wir nach 800m und ich nach 13:55min schon wieder aus dem Wasser. Schade, das es angenehm kühl war und draußen einfach nur heiß. Die Radstrecke war zum Glück komplett im Wald und dadurch sehr schattig. Mit 1:53:28h hatte ich aber genug Zeit mich abzukühlen. Wenn man das bei der Anstrengung überhaupt sagen kann. Auf einer absolut hässlichen Laufstrecke, wo die Schuhe an der Ferse oder an den Zehen drückten, weil es nur Berg auf oder ab ging, gelang mir sogar die Bestzeit von 45:58min. Am Ende kam ich auch hier wieder auf das Podest. Diesmal als Dritter. Ein klasse Ergebnis bei bestem Wetter.

 

Zu dem härtestem Wettkampf zählte diese Jahr aber das 24h MTB Rennen in Chemnitz. Mit René Hoppe als Partner fuhren wir das Team Rad – Stop. Nach 24h und kleineren Pannen kamen wir auf 68 Runden. Wo jeder 34 gefahren ist. Mit dem 8. Platz bei den 2er Teams waren wir mehr als zufrieden. Das war so ein geiler Wettkampf. Wir hatten beide riesigen Spaß und fühlten uns am Ende einfach nur beschissen. :-)

 

Nach sechswöchiger Pause durch eine oben aufgezählte Verletzung startete ich beim Pöhler Triathlon. Aber diesmal auf der Sprintdistanz. Bei absolutem scheiß Wetter, es regnete die ganze Zeit, kam ich nach 12:21min aus dem Wasser und sprang nach dem Wechselgarten auf das Rad um die 20km hinter mich zu bringen. Leider alles im Regen. Sodas man beim Atmen, ständig den im Wasser gelösten Dreck im Mund hatte. 42:50min waren nicht zufrieden stellend. Genau wie die 22:21 auf den 5km. Die 6 Wochen machten sich stärker als vermutet bemerkt. Zur Platzierung. 6. Platz in der Ak.

 

Nun die Abschlussveranstaltung. Der Knappen mit der Olympischen Distanz. Eine guter Wettkampf zum Ende war mir sehr wichtig. Da ich für den Winter einfach noch ein schönes Erlebnis haben wollte. Wie immer ging es mit dem schwimmen los. Da ich mich in der Absperrleine verfing war meine Zeit auch etwas langsamer als geplant, 25:25min. Die Radzeit stand am Ende bei 1:06:33h. Damit war ich echt zufrieden. Runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und ab auf die Strecke rund um den Knappensee. Nach einer Aufholjagd in 39:34min kam ich als 3. der Ak im Ziel an. Ich hatte mein gewünschtes Happy End .

Von diesem kann ich mich nun über den Winter motivieren und mit der Triathlongruppe der Sg Adelsberg um Robin Duha, Maik Werner, Toni Brunner und Daniel Rockoff an meiner Leistungsverbesserung arbeiten.